Nebula – The BBC Sessions (John Peel)

18 04 2009

Jahr: 2008
Genre: Stoner Rock

Hier mein erster Neuerwerb aus dem Plattenladen „Beatdown Records“ in Newcastle.
Dass Nebula zu den Königen des Stoner Rock gehören brauche ich wohl nicht zu erklären. Es ist ganz einfach so.
Die Sessions des DJ’s John Peel waren und sind aber immer etwas besonderes, denn der Name John Peel ist einfach ein Qualitätssiegel. In diesen BBC Sessions lieferten Nebula Stoner Rock vom allerfeinsten ohne in langweilige Instrumentalparts abzutauchen und den Hörer mit seiner Spannung allein zu lassen. Nebula verstehen es einfach Action in ihre Songs zu bringen, ohne dass sie zu hektisch werden und genau das zeichnet diese Band aus.
Ich erinnere mich gerne an die Anekdote meines Cousins, der ein Konzert der Band besuchte und erzählte, dass der Gitarrist derartig breit war, dass er kaum stehen konnte. Seine Gitarrenparts habe er allerdings absolut perfekt und sauber gespielt.

Der Sound von Nebula ist sehr schwer zu beschreiben. Waschechter Stoner Rock eben. Hört euch die Band bei MySpace an und hört euch vor allem die BBC Sessions an, denn sie repräsentieren perfekt wofür diese Band steht.

Nebula bei MySpace.

Die BBC Sessions bei jpc.





Wieder zurück!

18 04 2009

Also liebe Leute… Ich habe in England ca. 250 Pfund für CD’s und Platten ausgegeben und habe neue Boxen. Morgen kommt hoffentlich noch ein neuer Verstärker dazu und dann kann ich mich meinen neuen Sammlungsmitgliedern in aller Ruhe widmen und euch an meinen Eindrücken teilhaben lassen.

Bis dann,
Timon





England!

4 04 2009

So liebe Leute!
Ich fahre heute erstmal auf die Insel und erhole mich bei meinem Onkel von den letzten Wochen. Ihr seid mir hoffentlich nicht böse, wenn ich in dieser Zeit nicht dazu komme weitere Plattentipps zu veröffentlichen. Ich nehme aber genug Geld mit, um den ein oder anderen Plattenladen unsicher zu machen und davon profitiert ihr ja letztendlich auch^^
Eine schöne Zeit wünsche ich!

Timon





Ektomorf – What Doesn’t Kill Me

4 04 2009

Jahr: 2009
Genre: Heavy Metal

Die Parallelen zur brasilianischen Band Soulfly sind ja mittlerweile bekannt, aber nachdem ich nun „What Doesn’t Kill Me“ gehört habe muss ich sagen, dass die Band doch zunehmend ihren eigenen Stil entwickelt. Dabei erfinden Ektomorf zwar nicht das Rad neu, denn sie klingen nach wie vor sehr nach Soulfly oder alten Sepultura und haben nun auch KoRn-Einflüsse, aber das tun im Moment leider die wenigsten Metalbands. „What Doesn’t Kill Me“ ist auf jeden Fall ein starkes Album, auch wenn ich mir beim nächsten Werk der Truppe aus Ungarn noch ein wenig mehr Selbstständigkeit wünschen würde.

Vom neuen Album scheint es noch kein Video zu geben, also hier der Clip eines älteren Songs:

Ektomorf bei MySpace.





Trent Tomlinson – Country Is My Rock

4 04 2009

Jahr: 2007
Genre: Country-Rock

Ich habe in letzter Zeit vor allem nach Künstlern Ausschau gehalten, die in der Lage sind Country und Rock glaubwürdig zu mischen, ohne dabei zu aufgesetzt und zu bemüht zu wirken. Bei Trent Tomlinsons „Country Is My Rock“ war meine Suche vorerst beendet, denn diese Platte hat mich erstmal ein paar Wochen beschäftigt.
Die Art und Weise wie Trent Tomlinson fette Gitarrenriffs, ruhige Mundharmonika-Parts und Roots-Country verbindet sucht ihresgleichen und ich habe bei meiner Suche noch nichts vergleichbares gefunden.

Trent Tomlinson bei MySpace.





Hallo liebe Blogleser!

29 03 2009

Leider gab es jetzt eine längere Zeit ohne Blog-Eintragung, aber diese Woche werden alle versäumten Freitage nachgeholt, denn jetzt ist jeder Schulstress vorbei und ich habe wieder Zeit mich der Musik zu widmen. Also schaut einfach ab und zu rein und freut euch auf eine dicke Ladung Musik!

Timon





Joanne Shaw Taylor – White Sugar

14 03 2009

Genre: Blues, Classic Rock

Diese Dame hat den Blues. Diese Scheibe eignet sich für lange Fahrten auf verlassenen Highways und lange Kneipenabende, sowie ruhige Abende in der Stadt. Wenn man diese Stimmung auch zu Hause einfangen möchte, großartiges Gitarrenspiel und zarte Frauenstimmen liebt, dann ist man hier richtig. Einen Unterschied weist Joanne Shaw Taylor aber auf, denn im Gegensatz zu vielen anderen weiblichen Künstlern klingt ihre Musik einfach fett und groovig.

Hier ein Video in nicht allzu guter Soundqualität, aber das was ich euch nahebringen will wird deutlich:

Joanne Shaw Taylor bei MySpace.





Lemmy, Slim Jim & Danny B.

14 03 2009

Jahr: 2000
Genre: Blues, Rock’n'Roll, Country

Heute möchte ich euch ein Nebenprojekt vorstellen, das aus dem Motörhead-Sänger Lemmy Kilmister, dem Schlagzeuger der Stray Cats Slim Jim Phantom und dem Studiomusiker Danny B. besteht. Die drei haben, als sie sich kennen lernten, einfach darauf los gespielt und gemerkt, dass sämtliche Klassiker (Buddy Holly, Johnny Cash, etc…) auf Anhieb sitzen, also beschlossen sie ein Album zu veröffentlichen. Das kommt zwar mit einem scheußlichen Cover daher, aber der Inhalt ist umso besser, denn hier werden Klassiker der amerikanischen Musikgeschichte auf die kompetenteste Art und Weise neu eingespielt, die man sich vorstellen kann. Den Rest muss man hören:

Das Album bei jpc.





BISON b.c. – Quiet Earth

6 03 2009

Jahr: 2008
Genre: Stoner Rock/Metal

Der Bandname hält was er verspricht: bei „Quiet Earth“ hat man in der Tat das Gefühl, als würde man von einem Bison überrannt. Ein Dampfwalzensong folgt auf den anderen, während der herrlich rotzende Gesang der Platte eine gewisse Punk-Attitüde verleiht, wenn auch nur sehr zurückhaltend. Ein wahnsinnig gelungenes erstes (Studio-)Album (das tatsächliche erste Album war ein Live-Mitschnitt), das in der Metalwelt sicher seinesgleichen sucht und mit Garantie nicht die letzte Veröffentlichung des Vierers war.

BISON b.c. bei MySpace.





Kid Rock und Hank Williams Jr. bei CMT Crossroads!

6 03 2009

Hier mal ein Artikel, der nicht in Form einer Plattenkritik daherkommt, sondern einen Bericht über einen wirklich großartigen Konzertmitschnitt abliefert. Vielleicht erst eine Kleinigkeit zum Hintergrund:
Das Ziel der Sendung „Crossroads“ ist es Musiker aus verschiedenen oder gleichen Genres zur Zusammenarbeit zu ermutigen, sodass unter der Flagge des amerikanischen Countrysenders CMT (Country Music Television), ein Livekonzert entstehen kann. Auch John Mayer und Brad Paisley standen dort schon gemeinsam auf der Bühne und boten ein unvergessliches Konzert. Die Show, von der ich rede, ist aber der gemeinsame Auftritt von Detroit-Rotznase Kid Rock und Countrystar Hank Williams Jr. Die beiden passen unerwartet gut zusammen und bieten eine Show der Extraklasse. Unterhaltsame Gespräche („In Country-music you just can’t say the F-word!“), perfekt abgestimmte Musik und das permanente Gefühl dicker Freundschaft prägen das gemeinsame Konzert und bilden den perfekten Crossover. HipHop meets Country meets Rock meets Brotherhood sozusagen. Unbedingt empfehlenswert, ob für den harten Rocker, den „mean son of a gun“ oder den Countryboy. So hat Musik zu klingen und zu funktionieren.

Leider habe ich keinen Ausschnitt aus der Crossroads-Sendung gefunden, hier aber ein anderer gemeinsamer Auftritt der beiden, der genauso sehenswert ist:

Kid Rock bei MySpace.

Hank Williams Jr. bei MySpace.